Warum Holzenergie?

9 gute Gründe für Pellets

DEPV Pellets-Sparschwein

1. Pelletsheizungen erfüllen geltende und künftige Wärmegesetze

Seit dem 1.Januar 2009 gilt bundesweit das Erneuerbare-Energie-Wärmegesetz für Neubauten. Jeder Häuslebauer muss einen festgelegten Anteil des Wärmebedarfs mit regenerativen Energiequellen wie Sonne, Biomasse oder Umweltwärme decken. Fürs Heizen mit Pellets gilt das Gesetz als erfüllt, wenn die Hälfte des Wärmebedarfs damit gedeckt wird.

2. Im In- und Ausland genügend Pelletsproduktion

In Deutschland beträgt die Waldfläche ca. 11 Mio. ha. Derzeit werden in Deutschland laut Bundeswaldinventur nur rund 60 % des jährlichen Zuwachses an Holz genutzt - gute Wachstumsbedingungen für die heimische Pelletsproduktion. Die Pelletswerke produzieren darüber hinaus auch für den Export.

3. Importunabhängig heizen

Wie abhängig Deutschland von Energie aus dem Ausland ist, hat der Streit um die russischen Erdgaslieferungen zum Jahresanfang 2009 einmal mehr bewiesen. Erdgas- und Erdölförderländer üben wegen der Importabhängigkeit Europas einen wachsenden Einfluss auf Wirtschaft und Politik aus. Nicht zuletzt sind Erdölregionen Schauplatz militärischer Konflikte. Mit der Entscheidung Pro Holzpellets können Verbrauchen dagegen auf einen regionalen und nachwachsenden Baustoff setzen.

4. Fossile Brennstoffe sind begrenzt

Wer sich für eine Heizung mit Holzpellets entscheidet, setzt auf einen nachwachsenden Brennstoff aus unmittelbarer Nähe - dem Wald. Fossile Brennstoffe wie Öl und Gas stehen noch begrenzt zur Verfügung. Nach Erkenntnissen der unabhängigen Energy Watch Group befindet sich die weltweite Ölförderung wahrscheinlich am Wendepunkt, erreicht also im Moment ihren Höchststand.

5. Regionale Wertschöpfung

Wer mit Pellets heizt, kauft einen heimischen Brennstoff und stärkt damit vor allem die eigene Wirtschaftsregion. In Deutschland ist der Pelletsmarkt stark regional geprägt. Das Rohmaterial kommt aus heimischen Wäldern. Holz verarbeitende Betriebe und regionale Werke verarbeiten die Späne zu Holzpellets.

6. Bewährte Technik

In modernen Pelletsheizungen steckt ausgereifte Technik. In den USA wurden Pellets bereits in den 1970er Jahren in der Industrie verfeuert. In Europa haben Schweden und Dänemark in den 1980er Jahren diese Technik in der Industrie eingesetzt. Österreich entdeckte 1994 die Holzpellets als Brennstoff für Endverbraucher ( Hausbesitzer). In der Folge hat sich unser Nachbarland zum führenden Anbieter von Pelletsheizgeräten entwickelt. Von Österreich schwappte die Technik flink nach Deutschland aus.

7. Ohne Umweltrisiko

Pellets sind ein natürlicher Brennstoff. Der Zusatz chemischer Bindemittel ist nicht erlaubt. Neben den holzeigenen Ligninen und Harzen, die für die Festigkeit sorgen, dürfen ihnen max. 2 % Stärke beigemischt werden. Entsprechend unproblematisch ist die Lagerung zu Hause. Dagegen stellt ein Leck im Heizöltank oder eine durchlässige Gasleitung ein wesentlich höheres Sicherheitsrisiko für die Bewohner dar.

8. Pelletheizungen sind Klimaschützer

Die intensive Nutzung der fossilen Ressourcen, mit ihrem hohen CO²-Ausstoß und dem daraus resultierendem Treibhauseffekt. gelten als Ursache für die derzeitige, ständig präsente, Klimaveränderung. Mit Pellets verringern sie den CO²-Ausst0ß erheblich.

9. Förderung durch den Staat

Heizen mit Pellets wird durch den Staat gefördert. Informieren sie sich über www.bafa.de über die aktuelle geltende Fördersätze und sparen sie bis zu 3.600,00 €.