Trotz Corona großes Interesse an Holzpellet-Heizungen

Das Interesse an Wärmesystemen für Erneuerbare Energien ist in Deutschland deutlich gestiegen. Im Vergleich zum 1. Quartal 2019 wurden 2020 deutlich mehr Förderanträge gestellt. Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) sieht die Ursache dafür in erster Linie in den hohen staatlichen Zuschüssen und den mittlerweile ausgereiften und reibungslos funktionierenden Technologien. In Deutschland werden mehr als 500.000 Pelletfeuerungen betrieben. Mit rund 2,8 Mio. produzierten Jahrestonnen Holzpellets ist Deutschland der drittgrößte Produzent weltweit und Selbstversorger.

Die anhaltende Corona-Krise beeinflusst die Nachfrage nach Holzpelletheizungen positiv. Deutsche Hausbesitzer denken gerade jetzt offensichtlich mehr über Investitionen in die eigenen vier Wände nach. Bis zu 45 Prozent Zuschuss erhalten Hausbesitzer vom Staat, wenn sie ihre alte Heizung gegen ein Wärmesystem für Erneuerbare Energien austauschen. Das können Holzfeuerungen, Wärmepumpen, Solarthermie- und Hybridanlagen sein. Die Bundesregierung fördert solche Investitionen über das Marktanreizprogramm (MAP). Förderanträge und Informationen gibt es unter www.bafa.de. Laut DEPV wurden im ersten Quartal 150 Prozent mehr Anträge für den Einbau von Wärmesystemen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien gestellt.

Bildnachweis: Deutsches Pelletinstitut (DEPI)

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